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 Bilder vom August 2005

Vom 17. Juli bis 7. August 2005 fand unsere Sri Lanka Reise statt. Mit der Einweihung der letzten 3 von insgesamt 8 Häusern fand dabei die von Ihnen allen getragene Hilfsaktion einen vorläufigen Abschluss. Wie es weitergeht mit unserer Hilfe wird in Kürze hier publiziert.

Um es vorwegzunehmen: Selbstverständlich war diese Reise komplett wie alle bisherigen von uns privat finanziert. Eure Spenden wurden vollständig und ohne jegliche Verwaltungskosten für die Hilfe ausgegeben.

Diese 17. Reise nach Sri Lanka traten wir mit sehr gemischten Gefühlen an. Durch den ständigen Kontakt zu unserem Freund und Koordinator dieser Aktion, Pathi, waren wir zwar gut informiert, die Bilder in allen Medien waren uns in lebhafter Erinnerung. Aber wie würde es jetzt aussehen, wie weit sind die zahllosen Hilfsaktionen gediehen, wie geht es den Menschen?

Schon bei der Anreise zum Hotel in Wadduwa sahen wir die ungeheuren Zerstörungen, die der Tsunami an der Westküste angerichtet hatte. Je weiter südlich man kommt, desto gigantischer die Verwüstungen. Hat man die Küste so oft bereist, stockt einem manchmal buchstäblich der Atem - wir haben niemals auch nur etwas annähernd Vergleichbares gesehen.

Blick aus dem Zugfenster

Bei einer Zugfahrt an der Westküste entlang sieht man fast nur noch Fundamente, die Häuser wurden einfach weggefegt.

Wir waren unglaublich gespannt darauf, "unsere" Häuser zu sehen, aber Pathi hatte andere Pläne mit uns, wie schon so oft ;-). Die letzten Häuser mussten bis auf den letzten Pinselstrich fertig sein, bevor die Einweihungsfeier steigen konnte. Also war Warten angesagt. Wir durften zwar Fahrten unternehmen, aber Kuda Payagala war bis zum 30. Juli für uns "Sperrgebiet".

Trümmerfeld

Weite Teile des Küstenstreifens sehen noch immer so aus.

Viele Leute leben noch immer in Zelten wie diesem.

Viele Leute lebten auch nach fast 8 Monaten noch in solchen Zelten und in Bretterhütten, die sie selbst zusammengenagelt hatten.

In solchen Bretterhütten leben unzählige Menschen.

Die Zelte lösen sich bereits langsam auf

Die Zelte lösten sich durch Stürme bereits langsam in Wohlgefallen auf.

Zertrümmertes Fischerboot

Viele Boote brachen in der Mitte auseinander oder wurden total zertrümmert.

Der entgleiste Zug

Der Zug

Bilder des entgleisten Zuges, in dem sehr viele Menschen starben. Dieser Zugteil bleibt dauerhaft als Gedenkstätte stehen.

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung funktionierte zwar inzwischen weitgehend normal, aber wie hier im Süden waren noch viele Menschen auf solche Trinkwassertanks angewiesen.

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